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Gleichschaltung und „feiger Hass“ nach dem „Stopp“ der „Mavi Marmara“

In seinem Kommentar in der taz, „Feiger Hass“ schreibt STEPHAN KRAMER:
„Es gibt in der deutschen Öffentlichkeit eine besondere Sorte von Menschen, die von einem dunklen, nicht offen eingestandenen Motiv gelenkt werden: Judenhass. Man kann diese Menschen zum Beispiel in Teilen der antizionistisch geprägten extremen Linken und propalästinensischen Unterstützergruppen finden. Auch einzelne Mitglieder der Linkspartei gehören dazu. Im Gegensatz zum unverblümten Antisemitismus von Rechtextremisten und Neonazis pochen diese selbst ernannten Kämpfer für Menschenrechte auf ihr „legitimes“ Recht, Israel zu kritisieren, und tarnen ihren Antisemitismus, indem sie sich als Kämpfer für Fortschritt und Gerechtigkeit gerieren.“ weiterlesen…

Natürlich gibt es in der deutschen Öffentlichkeit auch „Judenhasser“ in der FDP, SPD, bei den Grünen und in den Unionsparteien. Wenn es um Israel und den Nahostkonflikt geht, gibt es keine Parteien mehr, sondern nur noch Deutsche. So kritisiert aktuell der verhinderte Blockadebrecher und FDP Mann Dirk Niebel Israel wegen seiner Gaza Politik und Linken-Fraktionschef Gregor Gysi meinte kurz nach den Vorkommnissen auf der Mavi Marmara: „Ohne im Einzelnen beurteilen zu können, was bei der Besetzung geschah, ist es niemals und durch nichts zu rechtfertigen und deshalb verbrecherisch, dass einseitig das Feuer eröffnet wird und friedliche Menschen getötet oder verletzt werden.“ Von der Jungen Welt bis zur FAZ sind sich alle einig, über den „Blutigen Angriff Israels auf die Gaza-Hilfsflotte“.

Es war nicht die israelische Spezialeinheit die die Flotte angegriffen hat, sondern umgekehrt. Den mehrmaligen Aufforderungen der Israelis, die Seeblockade des Gazastreifens zu akzeptieren und die Ladung in Ashdod kontrollieren zu lassen, wollten die „Friedensfreunde“ nicht nachkommen.
Die Djihadisten, mit denen die deutschen „Friedensfreunde“ um Pax Christi, Norman Paech, Höger und Groth in See gestochen sind, hatten anderes vor. Sie verabschiedeten sich bereit in der Türkei von ihren Familien und wollten als Selbstmordattentäter in ihr Paradies einkehren. Israels antisemitische Feinde wissen, dass es in einem asymmetrischen Krieg darum geht, über Medien und Weltmeinung, Israel zu isolieren und letztlich zu besiegen.
Auf der Mavi Marmara wurden die israelischen Soldaten mit Knüppeln, Metallrohren und Messern massiv angegriffen. Mehrere Videoaufnahmen zeigen diese Attacken deutlich. Nach Angaben eines Armeesprechers setzten die israelischen Spezialkräfte zunächst keine Schusswaffen ein, um das Schiff unter Kontrolle zu bekommen, jedoch ohne Erfolg. Nachdem ihnen schließlich zwei Handfeuerwaffen „abgenommen“ worden seien, hätten sie mit scharfer Munition zurück geschossen. Denn die Besatzung der Mavi Marmara habe vorgehabt, die Soldaten zu lynchen.
Die unter türkischer Flagge fahrende Mavi Marmara wurde maßgeblich von der radikalislamischen türkischen Organisation IHH organisiert und finanziert. Der Vorsitzende der IHH Bülent Yildirim hielt in Istanbul bei der Einweihungszeremonie für das Schiff, an der Topterroristen der Hamas, Mahmad Tzoalha und Sahar Albirawi, sowie Hamam Said, ein Führer der Muslimbruderschaft aus Jordanien, teilnahmen, eine Rede, in der er sagte, „Israel verhält sich, wie Hitler sich gegenüber den Juden verhalten hat. Hitler baute Konzentrationslager in Deutschland, und heute baut das zionistische Gebilde Konzentrationslager in Palästina.“
Einen Fehler muss man den israelischen Streitkräften vorwerfen. Sie haben ihre Soldaten schlecht ausgerüstet und schlecht vorbereitet in diese Aktion geschickt. Die IDF hätte wissen müssen, wenn deutsche Katholiken, verbündet mit „durch geknallten“ Linksparteimitgliedern, gemeinsam mit türkischen faschistischen „Grauen Wölfen“ und islamistischen IHH Mitgliedern in Richtung Gaza steuern, haben die nichts Friedliches im Sinn.

Die Teilnehmer der „Free-Gaza-Solidaritätsflotte“, die deutschen Linkspartei-Parlamentarier Paech, Höger und Groth haben die sich de facto als Kombattanten der Hamas betätigt, was unerträglich genug ist. Mindestens so abstoßend ist die einseitige Diskussion in den Deutschen Medien, vor allem in einigen „linken“ Medien. Reportagen, wie die von Report Mainz, („Fragwürdige Friedensmission“) bilden die Ausnahme in der, bezüglich des Nahostkonfliktes, gleichgeschalteten deutschen Medienlandschaft.
Die islamistische Hamas strebt unverhüllt die Vernichtung Israels an und beweist dies eindrucksvoll, unter anderem, mit Raketenbeschuss und Selbstmordattentaten. Um „bessere“ Hamas-Raketen zu verhindern muss Israel den Weg nach Gaza kontrollieren. „Wer Israel das verwehren möchte, spricht den dort lebenden Juden das universale Menschenrecht auf Selbstverteidigung ab.“

Die vergangenen und die aktuellen Blogs im Freitag, bestätigen die von „fidelche“ initiierten Diskussionen in seinen Abfassungen über „linken Antisemitismus“.
Ich bin der Meinung, dass die Aggressoren und deren Ideologie im Nahostkonflikt klar benannt und verurteilt werden sollten, erst sehr viel später kann man gegebenenfalls von „Fehlern“ der israelischen Regierung sprechen.